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09/07/2018| Was in der Reiseapotheke nicht fehlen sollte

 

 

 

 

 

Wer verreist, sollte sich gut vorbereiten. Eine gut bestückte Reiseapotheke leistet im Notfall gute Dienste. Als Faustregel gilt: Für den Urlaub braucht man das, was in die Hausapotheke gehört - plus reisemedizinischen Bedarf. Dazu gehören auch Mittel, an die man eher selten denkt, wenn man in den Sommerurlaub fährt.

Zur Grundausstattung der Reiseapotheke gehören Mittel zur Wundversorgung: Verbandsmittel wie Mullbinden und sterile Gaze-Wundauflagen, Pflaster, elastische Binden, Einmalhandschuhe, Schere, Pinzette. Nicht fehlen sollten auch Mittel zum Desinfizieren von Wunden und eine desinfizierende Wundsalbe. Ein Fieberthermometer gehört ebenfalls zur Grundausstattung.

Durchfallerkrankungen zählen zu den häufigsten Urlaubsbeschwerden. Durchfall wird meist durch ungewohnte Kost oder nicht ausreichend gesäuberte oder gegarte Lebensmittel verursacht. Durchfall kann zur unerträglichen Plage werden, zum Beispiel wenn man sich auf einer Tagesbustour befindet. Deshalb gehört ein wirksames Mittel gegen Durchfall unbedingt in die Reiseapotheke.

Sonnenbrand ist eine der unangenehmsten Begleiterscheinungen im Urlaub, ganz abgesehen vom erhöhten Hautkrebsrisiko. Sonnenbrand lässt sich aber leicht vermeiden. Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor in ausreichender Menge dürfen daher nicht fehlen.

Auch Mittel gegen Reiseübelkeit sowie Augentropfen oder Ohrentropfen können Platz in der Reiseapotheke finden. Das hängt aber davon ab, wie anfällig man für solche Beschwerden ist.

Zur Plage im Urlaub können Kopf- oder Zahnschmerzen werden, die meist überfallsartig und ausgerechnet dann kommen, wenn man sie am wenigsten braucht. Für solche Fälle gehören Basis-Schmerzmittel in die Reiseapotheke. Ob als Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol oder Ibuprofen zum Einsatz kommen, hängt von der persönlichen Verträglichkeit ab.

Die genannten Wirkstoffe gegen Schmerzen wirken aber auch gegen Fieber und Erkältungsbeschwerden. Mit Erkältungen rechnet man im Urlaub, vor allem in südlichen Urlaubsländern, am wenigsten. Doch kommen sie häufiger vor, als man glaubt. Nasse Badekleidung, die man zu lange anhat, kann dem Immunsystem ebenso zusetzen wie die Klimaanlage im Hotel. Klimaanlagen können Keimschleudern sein. Die klimatisierte Luft trocknet die Schleimhäute aus und macht sie dadurch anfälliger für Krankheitserreger.

Die Folge sind neben den üblichen Erkältungssymptomen oft ein trockener Hals und Halsschmerzen. Deshalb gehören in jede gut sortierte Reiseapotheke auch Mittel gegen Halsschmerzen, die lokal schmerzstillend, entzündungshemmend und antimikrobiell wirken. Diese gibt es in Form von Lösungen zum Gurgeln, als Mundspray und als Lutschtabletten.

Am besten ist es natürlich, Erkältungen vorzubeugen. Man kann zum Beispiel zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen, die das Immunsystem unterstützen.

 

Bild Credit: APA (dpa)

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