Grippaler Infekt/ Erkältung

Vermutlich durch eine geschwächte Immunabwehr begünstigt, rufen Viren, die beim Husten und Niesen übertragen werden, Infektionen der oberen Atemwege und der Nasenschleimhäute hervor.
Nicht immer ist eine Erkältung harmlos: Von den Erkältungskrankheiten zu unterscheiden ist die ebenfalls durch Viren ausgelöste Influenza oder echte Grippe, die in ihrer Symptomatik der Erkältungskrankheit ähnlich ist, jedoch durch einen schwereren Krankheitsverlauf, hohes Fieber und längere Beschwerdedauer gekennzeichnet ist. Neben Influenza können u.a. auch Mumps oder das Pfeiffersche Drüsenfieber erkältungsähnliche Symptome hervorrufen. Wenn sich die Beschwerden über mehr als 3-5 Tage hinziehen, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht und die Ursache der Symptome abgeklärt werden.

Symptome & Verlauf einer Erkältung / eines grippalen Infekts

Die Hauptsymptome sind eine rinnende Nase, Husten, Schluckbeschwerden und Halsschmerzen. Gelegentlich kann auch Fieber mit Kopf- oder Gliederschmerzen auftreten. Meist handelt es sich um eine harmlose, durch Viren verursachte Erkrankung, die in der Regel nach etwa einer Woche abklingt und keiner Therapie mit Antibiotika bedarf.
Liegt eine Mandelentzündung vor oder kommt es zu einer sogenannten Sekundärinfektion, können die bereits betroffenen Schleimhautareale zusätzlich von Bakterien befallen werden. Ein geschwächtes Immunsystem kann diesen weiteren Angriff oft nicht abwehren, wodurch infolge oftmals bakterielle Infektionen im Bereich der Atemwege, Neben- und Stirnhöhlen sowie des Mittelohres hervorgerufen werden können.
Nur in diesem Fall kann eine durch den Arzt verordnete Antibiotikatherapie zielführend sein.
Generell haben Entzündungen im Mund- und Rachenraum eine sehr hohe Spontanheilungstendenz und nach ca. einer Woche sind 80–90% der Patienten beschwerdefrei.
Eine kausale Therapie ist bei viralen Infekten somit nicht unbedingt indiziert.

Zur Linderung der Symptome wie Schmerz und Schluckbeschwerden kann dem Patienten mit einer symptomatischen Therapie geholfen werden.

So  kann man einer Erkältung vorbeugen
  • Um einer Erkältung vorzubeugen, sollten Sie alles vermeiden was Ihr Immunsystem schwächen könnte.
  • Sorgen Sie für ausreichend warme Bekleidung und stärken Sie Ihre Abwehrkräfte durch eine ausgewogene, vitaminreiche Kost und ausreichend Schlaf.
  • Da Erkältungsviren durch Tröpfcheninfektion beim Niesen und Husten übertragen werden, halten Sie Abstand zu erkälteten Personen und achten Sie nach Kontakt mit Betroffenen auf eine gründliche Hygiene der Hände.


Erkältung/Grippalen Infekt mit oder ohne Medikamenten behandeln

  • Leiden Sie bereits an einer Erkältung, so sollten Sie versuchen sich körperlich zu schonen und auszuruhen.

  • Bei verstopfter Nase können vermehrte Flüssigkeitszufuhr, abschwellende Nasentropfen und Inhalieren mit Kochsalzlösung Linderung verschaffen. Zur Schonung der Nasenschleimhaut sollte auf eine ausreichende Befeuchtung der Nasenschleimhaut geachtet werden. 

  • Um eine weitere Reizung der betroffenen Nasen- und Rachenschleimhaut zu vermeiden sollte übermäßiger Genuss von Alkohol vermieden und Rauchen stark einschränkt werden.

  • Eventuell auftretende Glieder-  und/oder Kopfschmerzen und Fieber können  symptomatisch mit NSARS (z.B. Ibuprofen oder Paracetamol)  behandelt werden. Sie können also Ihre Erkältung durch entsprechende Medikamente behandeln.

  • Treten im Rahmen einer Erkältung schmerzhafte Entzündungen im Hals- und Rachenbereich auf, so können lokal angewendete Arzneimittel mit schmerzstillenden und entzündungshemmenden Eigenschaften zur Besserung der Beschwerden eingesetzt werden. Wir empfehlen Ihnen hier Tantum Verde®.

  • Dauern Erkältungssymptome länger als 3 Tage an oder tritt hohes Fieber auf, sollte umgehend ein Arzt konsultiert werden.

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